Himmelslicht 26.02.17: Im Nebel des Lebens

Jeder von uns kennt dunkle und neblige Zeiten in seinem Leben. Zeiten, in denen wir den Boden unter den Füßen verlieren und kein Land mehr sehen. In solchen Momenten suchen wir nach etwas Verlässlichem, etwas Haltgebendem. Himmelslicht 26.02.17: Im Nebel des Lebens weiterlesen

Himmelslicht 19.02.2017: Ansteckendes Feuer

Kennst du Menschen, die eine große Leidenschaft haben? Die absolut begeistert sind von ihrer Arbeit, einem Hobby oder einer Idee? Bist du vielleicht selbst ein Mensch, dessen Herz für etwas brennt?
Ich habe ein paar solcher Menschen in meinem Umfeld und bin jedes Mal völlig fasziniert von der Leidenschaft und Begeisterung, die sie bei manchmal zeigen.

Wenn Menschen mit Haut und Haar von etwas überzeugt und begeistert sind, kann das schnell ansteckend wirken. Wenn ich jemand anderen von einer Idee überzeugen will, muss ich selbst voll und ganz dahinter stehen. Der andere muss am Funkeln in meinen Augen erkennen, wie sehr mich diese Sache begeistert. Im besten Fall springt dann der Begeisterungsfunke auf ihn über. Ich habe so schon manch neues Hobby für mich entdeckt.

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Doch manchmal bin ich beschämt darüber, wie begeistert ich von meinen Hobbys oder Aktivitäten reden kann und wie leidenschaftslos ich im Gegenzug über meinen Glauben spreche. Als Christen sehen wir eine unserer wichtigsten Aufgaben auf dieser Erde darin, anderen Menschen von Jesus zu erzählen. Wie traurig ist es, wenn wir dabei selber so wenig für Ihn brennen, wenn von einer leidenschaftlichen Flamme in uns so wenig zu spüren ist. Da ist es nicht verwunderlich, wenn unsere Kirchen leer bleiben und Christ Sein als alt und verstaubt verschrien ist.

Ich wünsche mir mehr Feuer! Mehr begeisterte Christen, die auf ansteckende Art und Weise ihren Glauben leben und darüber erzählen.
Ganz im Sinne dieses Zitates:

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ (Augustinus Aurelius)

In diesem Sinne einen gesegneten, feurigen Sonntag! 🙂

Buchtipp: "Morgen kommt ein neuer Himmel"

In „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman verfolgen wir das Leben der Mittdreißigern Brett Bohlinger, die gerade ihre Mutter verloren hat.

Doch statt eines großen finanziellen Erbes wie ihre Brüder erhält Brett eine Erinnerung von ihrer Mutter: eine Erinnerung an ihre eigenen Lebensziele, die sie im Alter von 14 Jahren in einer Liste festhielt. Brett hat nun 12 Monate Zeit, all diese Ziele zu erreichen, um ihr Erbe zu bekommen. Nach jedem erreichten Ziel erhält sie über Nachlassverwalter Brad einen Brief ihrer Mutter. Um ihre Ziele zu erreichen, muss Brett für so manch große Veränderung bereit sein …

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Filmtipp: La La Land

Seit er am 12. Januar bei uns in den Kinos startete, ist dieser Musical-Film in aller Munde: „La La Land“ erzählt die Geschichte von Mia und Sebastian.
Während sie mehr schlecht als recht ihr Glück als Schauspielerin in Los Angeles sucht, setzt der Pianist alles daran, die Jazzmusik zu retten und seinen eigenen Club zu eröffnen. Die beiden finden ineinander ein Gegenüber, dessen Herz genau wie ihr eigenes für einen großen Traum und die Kunst schlägt. Doch als sie auf der Karriereleiter nach oben klettern, droht ihre Beziehung mehr und mehr an den großen Träumen der beiden zu zerbrechen…

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Himmelslicht 02.02.2017: Mein Auto, mein Haus, mein Herz?!

Wir leben in einer Gesellschaft, die von Materialismus bestimmt ist: Wer hat das teuerste Auto, die coolsten Markenklamotten, die neueste Technik? Unter dem Einfluss dieses Denkens sammeln wir mehr und mehr Dinge an, die wir im Grunde genommen oft gar nicht brauchen. Wenn wir dann doch einmal, zum Beispiel aufgrund eines Umzugs, unsere Kleiderschränke, Schubladen und Wohnungen aufräumen, dann merken wir erst, wieviel wir eigentlich besitzen und was wir davon wirklich brauchen oder eben auch nicht. Vor Kurzem habe ich für einen Flohmarkt viele meiner Besitztümer aussortiert und so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich bekam etwas Geld und hatte Platz in der Wohnung, die Käufer freuten sich über ihre neuen Errungenschaften. Was ich auf dem Flohmarkt nicht verkaufen konnte, landete bei der Kleiderkammer oder in einer „Verschenke-Kiste“ im Hausflur. Auf diese Weise gelang es mir, mich weiter von unnötigem Ballast zu befreien und gleichzeitig andere glücklich zu machen. Mein Herz wurde ein wenig leichter.

Jesus Christus zog als Wanderprediger durchs Land und besaß wenig mehr als die Kleidung an seinem Leib. Dennoch mangelte es ihm an nichts, denn er vertraute darauf, dass sein himmlischer Vater ihn versorgt – und dieser ließ ihn nicht im Stich. Wenn wir es annehmen, will Gott auch uns auf die gleiche Weise versorgen. Er will uns alles geben, was wir zum Leben brauchen und sogar noch mehr. Im Matthäusevangelium Kapitel 6 heißt es dazu:

schatz-reichtumer-lichtfarbenSammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten oder Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und sie stehlen können. Sammelt eure Reichtümer im Himmel (…)Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. (…)Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben – darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung? Schaut euch die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie. (…) Und warum sorgt ihr euch um eure Kleider? Schaut die Lilien an und wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider.  (…) Wenn sich Gott so wunderbar um die Blumen kümmert, die heute aufblühen und schon morgen wieder verwelkt sind, wie viel mehr kümmert er sich dann um euch? Euer Glaube ist so klein! Hört auf, euch Sorgen zu machen um euer Essen und Trinken oder um eure Kleidung. (..)Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“

 

Ich persönlich möchte immer mehr lernen, auf Gottes Versorgung zu vertrauen. Ich versuche, mehr in himmlische als in irdische Schätze zu investieren. Das heißt nicht, dass ich mich nicht über ein neues Buch, leckeres Essen oder schöne Kleidung freue. Doch mir ist klar, dass ich am Ende meines Lebens nichts davon mitnehmen werde. Daher hänge ich mein Herz lieber an den, der mich in Ewigkeit versorgt: Jesus Christus.

Woran hängt dein Herz?

P.S.: Mehr Gedanken zu diesem Thema findet ihr hier