Buchtipp: "Morgen kommt ein neuer Himmel"

In „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman verfolgen wir das Leben der Mittdreißigern Brett Bohlinger, die gerade ihre Mutter verloren hat.

Doch statt eines großen finanziellen Erbes wie ihre Brüder erhält Brett eine Erinnerung von ihrer Mutter: eine Erinnerung an ihre eigenen Lebensziele, die sie im Alter von 14 Jahren in einer Liste festhielt. Brett hat nun 12 Monate Zeit, all diese Ziele zu erreichen, um ihr Erbe zu bekommen. Nach jedem erreichten Ziel erhält sie über Nachlassverwalter Brad einen Brief ihrer Mutter. Um ihre Ziele zu erreichen, muss Brett für so manch große Veränderung bereit sein …

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Brett erhält als Vermächtnis ihrer Mutter eine Liste mit Lebenszielen, die sie erfüllen soll.

Das Buch hat mich wirklich fasziniert und zum Nachdenken angeregt. Viel zu schnell vergessen wir in der Hektik des Alltags unsere wahren Ziele im Leben. Manchmal geben wir unsere Träume auch aus verschiedenen Gründen auf, obwohl wir gar nicht wirklich versucht haben, sie zu erreichen. Und dann braucht es vielleicht jemanden oder etwas, wodurch wir wieder an die Wünsche, Träume und Ziele, die wir einmal hatten, erinnert werden. Denn für Veränderung und das Verfolgen eigener Träume ist es nie zu spät! Mir persönlich hat „Morgen kommt ein neuer Himmel“ dabei geholfen, mich neu auf meine Ziele zu besinnen. Ich habe mit Brett geweint und gelacht und war fast ein bisschen traurig, als ich die letzte Seite des Buchs umschlug.

Fazit: Absoluter Lesetipp für alle zielstrebigen und veränderungsbereiten Träumer. 

Zum Schluss noch einige Fragen zum Nachdenken für dich:

Hast du schon einmal eine Liste mit Lebenszielen verfasst? Wenn ja, hast du diese auch verfolgt oder hast du sie irgendwann vergessen oder aufgegeben? Was sind deine Ziele im Leben und wie kannst du sie erreichen? Wer oder was kann dir dabei helfen, deine Träume zu verfolgen?

2 Gedanken zu „Buchtipp: "Morgen kommt ein neuer Himmel"

  1. Ich fand das Buch furchtbar. Vielleicht, weil ich nicht nachvollziehen kann, dass man die Liste der toten Mutter braucht (und dass diese überhaupt erst bis nach dem Tod wartete), um sein Leben auf Vordermann zu bringen.
    Darum finde ich auch nicht, dass es ein Buch für zielstrebige Träumer ist, sondern für unselbstständige, unsicheren Menschen, die immer von anderen dazu getrieben werden müssen, endlich ihr Leben zu ändern. Obwohl letztlich doch nur sie selbst es sind, die es ändern können.
    (Aber so sind Meinungen halt verschieden … 😉 )

    1. Liebe Stefanini,

      ich finde es sehr spannend, wie unterschiedlich die Meinungen doch sein können 🙂 Also daher danke für deinen Kommentar! 🙂 Grundsätzlich gebe ich dir auch Recht, etwas merkwürdig ist es schon, dass die Hauptfigur erst durch ihre verstorbene Mutter zu einer Veränderung bewegt wird. Andererseits sind ja es immer noch ihre eigenen Ziele, die sie mal aufgeschrieben hat… und manchmal brauchen Menschen vielleicht auch eine andere Person, die uns an eigene Ziele und Träume erinnert und uns einen kleinen Schubs in die richtige Richtung gibt. Daher verstehe ich das Buch eher so und weniger als Bevormundung durch die Mutter. Wobei ich es auch etwas erpresserisch finde, dass Brett nur so an ihr Erbe kommt. Das ist wohl die andere Seite der Medaille…

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