Himmelslicht 16.04.2017: Gesegnete Ostern

In vielen christlichen Gemeinden gibt es an Ostersonntag den Brauch, dass man sich mit dem Ostergruß begrüßt: „Der Herr ist auferstanden.“ – „Er ist wahrhaftig auferstanden“.

Das unterstreicht die Wichtigkeit, die dieser Tag für Christen hat. Wir feiern den größten Feiertag im Jahr, die Auferstehung Jesus.

Und ja, für viele bedeutet Ostersonntag Gemeinschaft mit der Familie, das lang ersehnte Ende der Fastenzeit oder das spaßige Suchen von Ostereiern und Geschenken. All das ist schön und darf seinen Platz haben. Dennoch ist es mir im heutigen Himmelslicht wichtig, an die essentielle Bedeutung dieses Tags zu erinnern.

Himmelslicht Ostern Lichtfarben

Karfreitag haben Christen an Jesus Sterben am Kreuz gedacht – ein Tag der Trauer. Ostersonntag hingegen ist ein Tag der Freude! Jesus hat den Tod überwunden, das Grab ist leer und Jesus lebt. Dadurch dürfen alle, die zu ihm gehören, auch leben! Wenn das kein Grund zum Jubeln ist. Halleluja!

In diesem Sinn wünsche ich euch, dass ihr diesen Ostersonntag mit Familie, Freunden, Ostereiern und allem, was dazugehört, genießt. Und dass ihr gleichzeitig an den Grund hinter all dem denkt und daran, warum wir Ostern feiern.

Gesegnete Ostern!!! 

 

Himmelslicht 09.04.2017: Raus aus der Komfortzone

Anfang des Jahres hab ich mir vorgenommen, öfter „Ja“ zu sagen. „Ja“ zum Leben und „Ja“ zu neuen Erfahrungen. Damit wollte ich mich selber herausfordern, meine kuschelige Komfortzone zu verlassen und offener zu werden für neue Erfahrungen.
Auf diese Weise habe ich dieses Jahr schon interessante Begegnungen mit Menschen gehabt, bin auf neue Ideen für meine Zukunft gekommen und habe zwei neue Hobbys für mich entdeckt – all das hätte ich vorher nie so gedacht.

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Himmelslicht 26.03.2017: Eine Zeit der Ruhe

Wann hast du dir das letzte Mal bewusst Zeit für dich genommen? Zeit für Dinge, die du gern tust? Die vielleicht objektiv gesehen auch gar keinen Sinn machen, weil sie kein sichtbares Resultat hervorbringen?

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Himmelslicht 19.03.2017: Zur Freiheit berufen

Was verbindest du mit dem Wort „Freiheit“? Was bedeutet es für dich, frei zu sein?

Für einige Menschen hat Freiheit eine existenzielle Bedeutung, da frei sein heißt, nicht im Gefängnis zu sitzen. Für andere bedeutet frei, sich endlich aus einer einengenden Beziehung oder von der einschränkenden Familie gelöst zu haben. Manche verbinden Freiheit damit, unabhängig eigene Entscheidungen zu treffen und tun und lassen zu können, was sie wollen.

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PAUSE

Das „Himmelslicht“ hat heute mal Pause, weil ich für heute meine Kraft und Energie auf andere Dinge fokussiere.

Wenn ihr dennoch Lust auf einen Input habt, empfehle ich euch einen Blick auf den Blog anny-thing.
himmelslicht-annything-lichtfarbenDort hat die liebe Anne einen 7-Wochen-Fastenkurs für euch erstellt, der sich um die Themen (weniger) online Sein und bewusst(er) leben dreht.
Die Fastenzeit hat zwar schon am 1. März begonnen, doch ihr könnt die 49 Inputs des Kurses jederzeit beginnen.

Jede Woche steht unter einem anderen Thema, zu dem es an jedem Tag einen kurzen Impuls gibt. Mit Hilfe von 2 Fragen könnt ihr tiefer über den jeweiligen Input nachdenken und ihn mit in den Alltag nehmen.

Alle weiteren Infos findet ihr hier auf Annes Seite. Für 8 Euro könnt ihr den Kurs als pdf kaufen, entweder über Annes Seite oder direkt hier. Bei Fragen oder Problemen wendet euch Anne.

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Hier ein Tagesbeispiel aus Annes Kurs. 

Ich wünsche euch einen gesegneten Sonntag. Nächste Woche geht es dann wie gewohnt mit dem Himmelslicht weiter. 🙂 

Himmelslicht 26.02.17: Im Nebel des Lebens

Jeder von uns kennt dunkle und neblige Zeiten in seinem Leben. Zeiten, in denen wir den Boden unter den Füßen verlieren und kein Land mehr sehen. In solchen Momenten suchen wir nach etwas Verlässlichem, etwas Haltgebendem. Himmelslicht 26.02.17: Im Nebel des Lebens weiterlesen

Himmelslicht 19.02.2017: Ansteckendes Feuer

Kennst du Menschen, die eine große Leidenschaft haben? Die absolut begeistert sind von ihrer Arbeit, einem Hobby oder einer Idee? Bist du vielleicht selbst ein Mensch, dessen Herz für etwas brennt?
Ich habe ein paar solcher Menschen in meinem Umfeld und bin jedes Mal völlig fasziniert von der Leidenschaft und Begeisterung, die sie bei manchmal zeigen.

Wenn Menschen mit Haut und Haar von etwas überzeugt und begeistert sind, kann das schnell ansteckend wirken. Wenn ich jemand anderen von einer Idee überzeugen will, muss ich selbst voll und ganz dahinter stehen. Der andere muss am Funkeln in meinen Augen erkennen, wie sehr mich diese Sache begeistert. Im besten Fall springt dann der Begeisterungsfunke auf ihn über. Ich habe so schon manch neues Hobby für mich entdeckt.

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Doch manchmal bin ich beschämt darüber, wie begeistert ich von meinen Hobbys oder Aktivitäten reden kann und wie leidenschaftslos ich im Gegenzug über meinen Glauben spreche. Als Christen sehen wir eine unserer wichtigsten Aufgaben auf dieser Erde darin, anderen Menschen von Jesus zu erzählen. Wie traurig ist es, wenn wir dabei selber so wenig für Ihn brennen, wenn von einer leidenschaftlichen Flamme in uns so wenig zu spüren ist. Da ist es nicht verwunderlich, wenn unsere Kirchen leer bleiben und Christ Sein als alt und verstaubt verschrien ist.

Ich wünsche mir mehr Feuer! Mehr begeisterte Christen, die auf ansteckende Art und Weise ihren Glauben leben und darüber erzählen.
Ganz im Sinne dieses Zitates:

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ (Augustinus Aurelius)

In diesem Sinne einen gesegneten, feurigen Sonntag! 🙂

Himmelslicht 02.02.2017: Mein Auto, mein Haus, mein Herz?!

Wir leben in einer Gesellschaft, die von Materialismus bestimmt ist: Wer hat das teuerste Auto, die coolsten Markenklamotten, die neueste Technik? Unter dem Einfluss dieses Denkens sammeln wir mehr und mehr Dinge an, die wir im Grunde genommen oft gar nicht brauchen. Wenn wir dann doch einmal, zum Beispiel aufgrund eines Umzugs, unsere Kleiderschränke, Schubladen und Wohnungen aufräumen, dann merken wir erst, wieviel wir eigentlich besitzen und was wir davon wirklich brauchen oder eben auch nicht. Vor Kurzem habe ich für einen Flohmarkt viele meiner Besitztümer aussortiert und so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich bekam etwas Geld und hatte Platz in der Wohnung, die Käufer freuten sich über ihre neuen Errungenschaften. Was ich auf dem Flohmarkt nicht verkaufen konnte, landete bei der Kleiderkammer oder in einer „Verschenke-Kiste“ im Hausflur. Auf diese Weise gelang es mir, mich weiter von unnötigem Ballast zu befreien und gleichzeitig andere glücklich zu machen. Mein Herz wurde ein wenig leichter.

Jesus Christus zog als Wanderprediger durchs Land und besaß wenig mehr als die Kleidung an seinem Leib. Dennoch mangelte es ihm an nichts, denn er vertraute darauf, dass sein himmlischer Vater ihn versorgt – und dieser ließ ihn nicht im Stich. Wenn wir es annehmen, will Gott auch uns auf die gleiche Weise versorgen. Er will uns alles geben, was wir zum Leben brauchen und sogar noch mehr. Im Matthäusevangelium Kapitel 6 heißt es dazu:

schatz-reichtumer-lichtfarbenSammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten oder Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und sie stehlen können. Sammelt eure Reichtümer im Himmel (…)Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. (…)Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben – darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung? Schaut euch die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie. (…) Und warum sorgt ihr euch um eure Kleider? Schaut die Lilien an und wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider.  (…) Wenn sich Gott so wunderbar um die Blumen kümmert, die heute aufblühen und schon morgen wieder verwelkt sind, wie viel mehr kümmert er sich dann um euch? Euer Glaube ist so klein! Hört auf, euch Sorgen zu machen um euer Essen und Trinken oder um eure Kleidung. (..)Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“

 

Ich persönlich möchte immer mehr lernen, auf Gottes Versorgung zu vertrauen. Ich versuche, mehr in himmlische als in irdische Schätze zu investieren. Das heißt nicht, dass ich mich nicht über ein neues Buch, leckeres Essen oder schöne Kleidung freue. Doch mir ist klar, dass ich am Ende meines Lebens nichts davon mitnehmen werde. Daher hänge ich mein Herz lieber an den, der mich in Ewigkeit versorgt: Jesus Christus.

Woran hängt dein Herz?

P.S.: Mehr Gedanken zu diesem Thema findet ihr hier

Historischer Tag

Vor 27 Jahren fiel die Berliner Mauer und aus dem einstmals schwarzen Tag aufgrund der Reichsprogromnacht wurde ein historischer Freudentag. 

Vor 2 Jahren bin ich als Ostkind mit meinem Mann aus dem Westen zusammengekommen,  pünktlich zum 25-jährigen Mauerfalljubiläuum. Eigentlich wollten wir diesen Tag heute feiern und uns freuen… 

Leider wird die Freude überschattet von den Vorkommnissen in den USA. Ein weiterer schwarzer Tag zu diesem Datum. Ich möchte keine großen Worte darüber verlieren,  denn das Internet und die sozialen Medien sind ohnehin voll davon. Doch ich bin genauso geschockt,  zutiefst beunruhigt und besorgt wie sicherlich die Meisten von uns. Mit Trump kommt jemand an die Macht,  der eher Mauern aufbaut als sie einzureißen. Aus diesem Grund komme ich dann doch nicht ganz ohne ein persönliches Statement auf diesem Blog aus. 

Die kommenden Zeiten werden viele und wahrscheinlich nicht unbedingt gute Veränderungen mit sich bringen,  es wird schwer. Umso wichtiger ist mir persönlich mein Glaube an Gott. Trump mag ab Januar den Titel „mächtigster Mann der Welt“ führen und viel Unheil anrichten können. Mein Gott jedoch ist der Mächtigste überhaupt, Herrscher über Himmel und Erde. Daran glaube ich. Ich vertraue darauf,  dass er am Ende alles zum Guten wenden wird. Und ich bete dafür,  dass er Trump weise Berater an die Seite stellt,  die das Schlimmste verhindern werden. Gott gab uns den freien Willen,  auf dem auch Demokratie fußt… das Problem daran ist,  dass Demokratie nur gut mit klugen Menschen funktioniert. Ich bete,  dass dieser menschliche Irrtum keine katastrophalen Folgen nach sich zieht.

Wie geht es euch mit der Wahlentscheidung in den USA? Hinterlasst mir gern einen Kommentar mit eurer Meinung. 

Grenzen – Teil 2

Endlich ist das (neue) Logo für meinen Blog fertig 🙂
Und endlich folgt der zweite und letzte Teil zu meiner kleinen Serie über „Grenzen“.

In Teil 1 last ihr davon, eigene Grenzen auszutesten und zu überschreiten. Heute geht es um die andere Seite der Medaille. Darum, sich selbst abzugrenzen, seine eigenen Grenzen gegenüber anderen zu kennen und diese klar zu setzen.

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