Himmelslicht 02.02.2017: Mein Auto, mein Haus, mein Herz?!

Wir leben in einer Gesellschaft, die von Materialismus bestimmt ist: Wer hat das teuerste Auto, die coolsten Markenklamotten, die neueste Technik? Unter dem Einfluss dieses Denkens sammeln wir mehr und mehr Dinge an, die wir im Grunde genommen oft gar nicht brauchen. Wenn wir dann doch einmal, zum Beispiel aufgrund eines Umzugs, unsere Kleiderschränke, Schubladen und Wohnungen aufräumen, dann merken wir erst, wieviel wir eigentlich besitzen und was wir davon wirklich brauchen oder eben auch nicht. Vor Kurzem habe ich für einen Flohmarkt viele meiner Besitztümer aussortiert und so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich bekam etwas Geld und hatte Platz in der Wohnung, die Käufer freuten sich über ihre neuen Errungenschaften. Was ich auf dem Flohmarkt nicht verkaufen konnte, landete bei der Kleiderkammer oder in einer „Verschenke-Kiste“ im Hausflur. Auf diese Weise gelang es mir, mich weiter von unnötigem Ballast zu befreien und gleichzeitig andere glücklich zu machen. Mein Herz wurde ein wenig leichter.

Jesus Christus zog als Wanderprediger durchs Land und besaß wenig mehr als die Kleidung an seinem Leib. Dennoch mangelte es ihm an nichts, denn er vertraute darauf, dass sein himmlischer Vater ihn versorgt – und dieser ließ ihn nicht im Stich. Wenn wir es annehmen, will Gott auch uns auf die gleiche Weise versorgen. Er will uns alles geben, was wir zum Leben brauchen und sogar noch mehr. Im Matthäusevangelium Kapitel 6 heißt es dazu:

schatz-reichtumer-lichtfarbenSammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten oder Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und sie stehlen können. Sammelt eure Reichtümer im Himmel (…)Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. (…)Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben – darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung? Schaut euch die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie. (…) Und warum sorgt ihr euch um eure Kleider? Schaut die Lilien an und wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider.  (…) Wenn sich Gott so wunderbar um die Blumen kümmert, die heute aufblühen und schon morgen wieder verwelkt sind, wie viel mehr kümmert er sich dann um euch? Euer Glaube ist so klein! Hört auf, euch Sorgen zu machen um euer Essen und Trinken oder um eure Kleidung. (..)Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“

 

Ich persönlich möchte immer mehr lernen, auf Gottes Versorgung zu vertrauen. Ich versuche, mehr in himmlische als in irdische Schätze zu investieren. Das heißt nicht, dass ich mich nicht über ein neues Buch, leckeres Essen oder schöne Kleidung freue. Doch mir ist klar, dass ich am Ende meines Lebens nichts davon mitnehmen werde. Daher hänge ich mein Herz lieber an den, der mich in Ewigkeit versorgt: Jesus Christus.

Woran hängt dein Herz?

P.S.: Mehr Gedanken zu diesem Thema findet ihr hier

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