Himmelslicht 15.01.17: Was sagt die Bibel zu guten Vorsätzen?

Heute ist der dritte Sonntag des Jahres 2017. Zwei Wochen hatten wir bereits Zeit, unsere guten Vorsätze für dieses Jahr in die Tat umzusetzen. Wie gut ist das bisher gelungen? Das Internet ist voll von psychologischen Tipps, wie wir unsere Vorsätze auch wirklich umsetzen können. Beispielsweise sollen die ersten drei Tage im Jahr entscheidend dafür sein, ob wir unsere Absichten auch wirklich dauerhaft umsetzen oder nicht.

Unter Christen etwa ist  ein verbreiteter Entschluss, regelmäßig(er) in der Bibel zu lesen. Doch was sagt diese eigentlich zum Thema „gute Vorsätze“?  Auch Petrus hatte sich etwas vorgenommen: Er wollte Jesus vor einer Verhaftung beschützen und – komme was wolle – zu ihm stehen. Im Markusevangelium Kapitel 14 Vers 29 lesen wir „Doch Petrus versicherte (Jesus): ‚Auch wenn alle sich von dir abwenden – ich nicht!‘“. Noch am selben Abend bricht Petrus seinen Vorsatz und verleugnet Jesus mehrmals. Er selbst ist untröstlich darüber. Jesus, der bereits vorher wusste, was passieren wird, hingegen reagiert nicht mit Zorn oder Vorwürfen, sondern betet für Petrus und gibt ihm den Auftrag, den Glauben anderer zu stärken (Lukasevangelium Kapitel 22, Vers 32).

Das bedeutet nicht, dass wir gar keine guten Vorsätze mehr fassen sollten. Doch Petrus‘ Beispiel macht Mut, wenn man die eigenen Vorsätze nicht einhalten kann. Gott macht uns kein schlechtes Gewissen oder liebt uns deswegen weniger. Er will uns ermutigen, wieder aufzustehen, uns neu zu fokussieren und weiter zu machen. Denn es ist nie zu spät für einen neuen Entschluss.

P.S.: Alle „Himmelslichter“ von mir findet ihr auch jeden Sonntag auf der Newsbox.

2 Gedanken zu „Himmelslicht 15.01.17: Was sagt die Bibel zu guten Vorsätzen?

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