Himmelslicht 22.01.17: Träume und Tränen

Ein Wort. Ein Wort kann manchmal reichen, um mit Träumen gefüllte Seifenblasen zu zerplatzen. Ein „Nein“ oder manchmal auch ein „Ja“ auf eine einfach Frage: „Ist das wahr?“, „Liebst du mich noch?“ oder „Werde ich sterben?“. Was tun, wenn auf eine Frage die falsche Antwort folgt? Wenn Träume zerstört werden? Wohin wenden wir uns dann? In solchen Momenten kann der Glaube an Gott Halt geben. An jemanden, der immer da ist, an den man sich jederzeit und mit wirklich jedem Anliegen wenden kann. Zahlreiche Verse der Bibel ermutigen uns, unsere Sorgen an Gott abzugeben. Petrus ermuntert die Gemeinde: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5, 7) und Gott selbst spricht: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jesaja 41,10).

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Jesus starb am Kreuz nicht nur für die Sünden der Menschen, sondern auch für ihre Sorgen, Probleme, Ängste, Leiden und Nöte. Er weiß um unsere Träume und auch um unseren Schmerz, wenn sie zerplatzen. Und dennoch will Gott uns ermutigen und spricht: „Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein,  dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.“ (Jesaja 43,2). Ist es nicht gut zu wissen, dass es Einen gibt, der größer ist als alle zerplatzen Träume? Der uns liebt und einen wirklich guten Plan für uns und unser Leben hat? Gott will uns helfen, nach der Zerstörung von Träumen wieder neue Seifenblasen zu erschaffen. Vielleicht gefüllt mit dem alten Traum in einer kleineren Version, vielleicht auch mit ganz anderen Träumen. Aber auf jeden Fall mit Träumen statt mit Tränen.

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